Die tolerante und offene Gesellschaft, welche wir Jusos anstreben ist nicht mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus vereinbar, wobei Rechtsextremismus für uns mehr als das Agieren rechtsextremistischer Parteien, wie der NPD und der DVU und sogenannter „ freier Kameradschaften“ ist. Auch rechtsextreme Burschenschaften, über welche rechtsextreme Akademiker versuchen junge Studierende mit völkischer Gesinnung in einflussreiche Positionen zu bringen, zählen wir zum in der Gesellschaft existierenden Rechtsextremismus.
Da sich Rassisten und Rechtsextreme leider überall in Deutschland finden und politische Lügen verbreiten, die Geschichte verdrehen und falsche Mythen beschwören, die mit der Wahrheit und Fakten nichts zu tun haben, bekämpfen wir jeden Versuch die deutsche Geschichte umzudeuten oder zu verfälschen.
Wir Jusos finden es unerträglich, wenn Nazis in Parlamenten sitzen. Deshalb setzen wir uns für ein NPD-Verbot ein und bekämpfen alle faschistischen und neonazistischen Parteien. Aber der Kampf gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus braucht neben einem Verbot der NPD auch eine wehrhafte Demokratie. Wir brauchen keine neuen, sondern eine konsequente Anwendung bestehender Gesetze gegen Neonazis und Faschisten.